Tino Thömel Zweiter bei Berlin-Bad Freienwalde – Berlin
Tino Thömel aus dem Team NSP-GHOST ist bei der 54. Austragung des Klassikers Berlin – Bad Freienwalde – Berlin auf Rang zwei gesprintet. Bei dem Traditionsrennen musste der Berliner nach 180 Kilometern nur Eric Baumann (Ur-Krostitzer) den Vortritt lassen. Dritter wurde Nico Heßlich aus dem LKT-Team Brandenburg. Jacob Fiedler beendete das Rennen als Achter.
Fiedler hatte bereits den Sieg vor Augen. Wenige Meter vor dem Zielstrich kam er aber bei voller Fahrt aus dem Pedal und konnte einen Sturz gerade noch so verhindern. Für ihn sprang Tino Thömel in die Bresche. „Das ist sehr ärgerlich für uns, wir waren so nahe dran am Sieg“, war beim Sportlichen Leiter des Team NSP-GHOST, Lars Wackernagel, der Frust zunächst noch groß. „Jacob hatte praktisch schon gewonnen. Aber das Materialpech hat einen für uns wichtigen Sieg verhindert“, so Wackernagel weiter. Trotzdem konnte er sich noch über den zweiten Platz von Tino Thömel freuen, der nur knapp auf Rang zwei verwiesen wurde und eigentlich als Anfahrer für Jacob Fiedler fungierte.
Bis dahin hatte das Team NSP-GHOST das Rennen dominiert. In jeder wichtigen Gruppe war ein Fahrer vertreten. Als sich zwischenzeitlich 17 Fahrer an der Spitze befanden, waren sogar sechs Fahrer aus dem Team NSP-GHOST dabei. 20 Kilometer vor dem Ziel aber waren alle Ausreißer wieder eingeholt. „Von da an haben wir das Rennen kontrolliert und uns auf den Sprint konzentriert“, erklärte Lars Wackernagel. Die Taktik ging auf: Geführt von Tino Thömel bog Jacob Fiedler in idealer Ausgangsposition auf die 300 Meter lange Zielgerade ein, dann kam er aus dem Pedal. „Schade für die Jungs, die hätten es heute verdient gehabt“, haderte der Sportliche Leiter.

